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Was müssen IT-Sicherheitsprofis können?

23. Juli 2018

Im Kampf gegen die zunehmenden Cyber-Attacken setzen die Unternehmen auf IT-Sicherheitsspezialisten mit strategischem, organisatorischem und technischem Know-how. Dies ergab der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018, der 313 Stellenangebote für IT-Security-Experten unter die Lupe nahm.

Was müssen IT-Sicherheitsprofis könnenDie meisten Jobangebote adressieren ausgewiesene Fachkräfte für IT-Sicherheit, Datenschutz und Datensicherheit (62,9 Prozent), gefolgt von IT-Beratern (31,3 Prozent) und vereinzelt auch Software-Entwicklern (5,8 Prozent). Zu den Aufgaben zählen Konzepte und Strategien für die IT-Sicherheit des Unternehmens (68,7 Prozent), ein wirkungsvolles Schwachstellen-Management (53,0 Prozent) sowie der Einsatz geeigneter Soft- und Hardware (45,7 Prozent). Zudem sollen die IT-Security-Spezialisten die Kunden, Manager und Kollegen in IT-Sicherheitsfragen beraten und die Mitarbeiter in Schulungen und Workshops über IT-Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen informieren.

Berufserfahrungen von Vorteil

Während ein Drittel aller Job-Angebote von den Bewerbern Berufserfahrungen fordert, kommt knapp jede vierte Position sogar nur für Fachkräfte mit sehr viel praktischer Erfahrung in Frage. Was konkrete Fach- und Praxiskenntnisse betrifft, nennen die Anforderungsprofile am häufigsten System- und Netzwerkadministration (26,2 Prozent) sowie Know-how im Bereich der Normen der ISO/IEC-27000-Reihe, unter denen verschiedene Standards der IT-Sicherheit zusammengefasst sind (25 Prozent). Zudem werden häufig „gängige“ Standards und Gesetze allgemein gefordert (22,4 Prozent). Jede fünfte IT-Sicherheitsfachkraft sollte schon erfolgreich Projekte gemanagt haben.

Studium ideal, aber nicht zwingend

Auch wenn die Personaler Bewerber mit Hochschulabschluss – allen voran Informatik, Wirtschaftsinformatik oder andere MINT-Studiengänge – bevorzugen, akzeptieren sie auch Kandidaten, die eine Berufsausbildung haben. Interessanterweise beinhalten 51 Jobangebote einen rechtswissenschaftlichen Studienabschluss als Alternative – vermutlich in Reaktion auf verschärfte gesetzliche Regelungen oder neue Haftungsfragen in Bezug auf IT-Sicherheit. An der Spitze der persönlichen Skills stehen Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit (47,3 und 44,7 Prozent), offenbar weil die IT-Sicherheitsexperten ihr komplexes Fachgebiet den Kollegen anderer Bereiche nahebringen müssen. Zudem sollten sie analytisch und strukturiert denken und arbeiten können (rd. 34 Prozent) und Durchsetzungsvermögen besitzen (33,2 Prozent) – unter anderem um Management und Mitarbeiter für IT-Sicherheitsfragen zu sensibilisieren.

Download des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2018 hier.

 

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