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Verschlüsselung als Vorstandsthema

27. Februar 2018

Verschlüsselung wird zunehmend zur Chefsache. Dies ist das Ergebnis der 2017 Global Encryption Trends Study von Thales eSecurity, für die rund 4.800 Unternehmen in elf Ländern befragt wurden. Danach hat sich der Einfluss der Abteilungsleiter und Geschäftsführung auf die Verschlüsselungsstrategie einer Organisation seit 2005 weltweit von 10 auf rund 30 Prozent gesteigert.

Als der Thales-Report vor zwölf Jahren zum ersten Mal veröffentlicht wurde, hielt noch die operationale IT beim Thema Encryption das Heft fest in der Hand. Bis heute jedoch sank der Einfluss der IT-Abteilungen von damals 53 auf nur noch 29 Prozent. Parallel zur strategischen Bedeutung wuchs die Verbreitung von Verschlüsselungsstrategien in den Unternehmen – von 15 Prozent im Jahr 2005 auf heute 41 Prozent. Dabei lassen sich deutliche regionale Unterschiede ausmachen: So hat Deutschland mit stolzen 65 Prozent die höchste Durchsetzungsrate, gefolgt von den USA (50 Prozent), Japan (44 Prozent) und Großbritannien (42 Prozent). Die niedrigsten Raten bei der Umsetzung einer Verschlüsselungsstrategie weisen aktuell Australien (33 Prozent), Mexiko (31 Prozent) und der Mittlere Osten (30 Prozent) auf.

Mehr Datenschutzverletzungen und Compliance-Anforderungen

Als mächtigen Treiber der weltweiten Encryption-Verbreitung sieht Thales eSecurity die steigenden Datenschutzverletzungen an, die in Unternehmen die Furcht vor schweren wirtschaftlichen Schäden, Vertrauensverlust der Kunden und Imageproblemen wachsen lassen. Hinzu kommen die immer strengeren Compliance-Anforderungen, wie die in Kürze in Kraft tretende EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), die Verschlüsselung zu einem zentralen Element der Datenschutz-Überlegungen werden lässt. Denn generell bewerten die meisten Befragten Encryption als eine der wichtigsten Technologien, um die digitalen Werte ihres Unternehmens zu schützen (51 Prozent), persönliche Kundendaten zu sichern (49 Prozent), Informationen vor spezifischen und bereits identifizierten Bedrohungen zu schützen (49 Prozent) sowie Compliance-Anforderungen zu entsprechen.

Die 2017 Global Encryption Trends Study steht hier zum Download bereit.


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